Menschliches Leben schützen. Seit 1989.

Zur Eidgenössischen Abstimmung vom 9. Februar 2014:

Die Lebensschutzorganisation "Ja zum Leben" und der Familienverein PRO LIFE haben sich in der "Aktion fürs Leben" zusammengeschlossen und setzen sich gemeinsam aus ethischen Gründen für ein Ja zur Initiative "Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache" ein. Die Initiative ändert zwar leider nichts an der Möglichkeit einer straffreien Abtreibung, ist jedoch ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.

Geist statt Geld

Anders als bei der Initiative, steht für uns nicht der finanzielle sondern der menschliche Aspekt im Mittelpunkt. Der Wert eines Menschenlebens kann nicht in Franken und Rappen beziffert werden. Deshalb ist es uns wichtig, dass sich die Gesellschaft bei dieser Vorlage mit der Ethik und nicht nur mit den Finanzen auseinandersetzt. Ein Kind - so anstrengend es manchmal sein kann - schenkt seinen Eltern jeden Tag aufs Neue viel Freude und bereichert ihr Leben. Diese Freude geht in unserem kleinen Schweizerland jedes Jahr über 10'000 Mal verloren. Denn jedes Jahr werden so viele ungeborene Kinder getötet.

Wir müssen uns bewusst sein: Keine einzige Mutter auf dieser Welt würde freiwillig und ohne Zwang ihr eigenes Kind töten. Das Umfeld und/oder die aktuelle Situation zwingen sie zu diesem Schritt. Deshalb muss die Gesellschaft sich auf die Seite der Mütter stellen. Denn jedes Mal, wenn ein ungeborenes Kind getötet wird, stirbt auch ein Teil der Mutter mit. Das können wir aus ethischen Gründen nicht hinnehmen.

Glaubens- und Gewissensfreiheit sind ein Grundrecht

Wir haben etliche gute und wichtige Gründe, warum wir bei unserer Argumentation für die Initiative "Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache" die Ethik und den Lebensschutz in den Mittelpunkt stellen. Der wichtigste ist, dass sich alle Mitglieder und Sympathisanten von Ja zum Leben und PRO LIFE aufgrund ihres Glaubens und/oder ihres Gewissens für den Lebensschutz einsetzen. Wir müssen uns bewusst sein: Das ist nicht einfach ein Argument unter vielen, sondern ein besonders wichtiger Grund! Denn die Glaubens- und Gewissensfreiheit ist ein sowohl durch die Bundesverfassung als auch durch die Europäischen Menschenrechtskonventionen garantiertes Grundrecht. Dieses Grundrecht wird mit Füssen getreten, weil mit der aktuellen Gesetzgebung die Tötung von ungeborenen Kindern über die obligatorische Krankenversicherung finanziert wird.

Momentan gibt es nur eine Alternative dazu und das ist eine Mitgliedschaft bei PRO LIFE. PRO LIFE-Mitglieder verzichten mit einer individuellen und freiwilligen Verzichtserklärung auf Abtreibungen und beteiligen sich somit  an der Abtreibungsfinanzierung nicht. 2006 hat der Bundesrat dies bestätigt und klar festgehalten, dass es möglich ist auf gesetzliche Leistungen zu verzichten. Es ist aber dennoch nicht allen Menschen in unserem Land möglich die Krankenversicherung zu wechseln. Diese sind weiterhin gezwungen die Tötung von ungeborenen Kindern obligatorisch mitzufinanzieren. Dagegen wehren wir uns!

Ein ungeborenes Kind ist keine Krankheit

Die Krankenversicherungsprämien sollen dazu dienen Leben zu schützen, Kranke wieder gesund zu machen und auf keinen Fall ungeborene Kinder abzutreiben. Ein ungeborenes Kind ist keine Krankheit. Es kann deshalb nicht sein, dass im obligatorischen Leistungskatalog der Krankenversicherung das Töten von ungeborenen Kindern inbegriffen ist. Die obligatorische Krankenversicherung muss von solch fragwürdigen Leistungen entlastet werden. Ausserdem ist die Glaubens- und Gewissensfreiheit ein sowohl durch die Bundesverfassung als auch durch die Europäischen Menschenrechtskonventionen garantiertes Grundrecht. Dieses Grundrecht wird mit Füssen getreten, weil alle Menschen in der Schweiz die Tötung von ungeborenen Kindern mitfinanzieren müssen. Es soll und darf niemand gezwungen werden, Abtreibungen mitfinanzieren zu müssen - gerade auch aus ethischen Grundüberzeugungen nicht.

Das menschliche Leben muss geschützt sein

Der Wert eines Lebens kann nicht in Franken und Rappen beziffert werden. Jedes menschliche Leben ist wertvoll und verdient geschützt, wertgeschätzt und geliebt zu werden. Ein Kind schenkt seinen Eltern viel Freude und Liebe. Diese Liebe geht unserer Gesellschaft jedes Jahr über 10'000 mal verloren. Deshalb muss das menschliche Leben besonders geschützt werden - auch schon im Mutterleibe. Ein ungeborenes Kind hat ein Recht auf Leben und nicht verdient, dass willkürlich über sein Leben entschieden werden kann. Es ist wehrlos. Darum muss es geschützt werden!

Verantwortung muss wahrgenommen und gefördert werden

Die Finanzierung von Abtreibungen durch die Krankenversicherung weckt falsche Vorstellungen. Eine Abtreibung ist mit wesentlichen Risiken für die körperliche und psychische Gesundheit der Frau verbunden. Daraus können jahrelange Beschwerden folgen und damit horrende Kosten anfallen. Schlimmer noch, Frauen können ohne das Wissen ihres Partners das gemeinsame Kind töten lassen, oder verantwortungslose Männer können ihre Partnerinnen zu einer Abtreibung nötigen, da die gesamte Gesellschaft und nicht die Direktbetroffenen die finanziellen Kosten zu tragen haben. Es ist sozusagen ein Blankoschein für unverantwortliches Handeln und führt zu einer fatalen Zwangssolidarisierung. Denn nicht nur die Direktbetroffenen sondern die gesamte Gesellschaft ist involviert. Mit der aktuellen Gesetzgebung wird eine Solidarität des Todes geschaffen. Damit ist klar: Nicht nur die betroffenen Paare, sondern die Gesellschaft als Ganzes muss ihre Verantwortung wahrnehmen. Dazu braucht es eine Gesetzgebung, die das Verantwortungsbewusstsein fördert und die Freiheit jedes Einelnen stärkt.

Mit der heute geltenden Fristenregelung können jugendliche und damit notabene noch unmündige Schwangere ihr Kind ohne Wissen ihrer Eltern abtreiben lassen. Für Jugendliche unter 16 Jahren ist wenigstens noch ein Gespräch bei einer zugelassenen Beratungsstelle notwendig. Ab 16 Jahren entfällt dies komplett. Jugendliche müssen zuerst sich und ihren Platz in der Gesellschaft finden. In diesem Alter tauschen sie sich kaum mit ihren Eltern aus. Eine Schwangerschaft im jugendlichen Alter ruft im Besonderen Angst und Scham aus. Es ist gut nachvollziehbar, dass fast alles in Kauf genommen wird, nur damit die Eltern nichts mitbekommen oder man sich ihnen offenbaren muss. Mit der aktuellen Gesetzgebung werden die betroffenen Jugendlichen geradezu zu einer Abtreibung genötigt. Anstatt Hilfe anzubieten wird abgetrieben. Mit der Initiative "Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache" können Jugendliche nicht mehr ohne Wissen der Eltern zu einer Abtreibung "beraten" werden.

Abtreibungen hinterlassen nur Opfer und Wunden

Eine Abtreibung hinterlässt nur Opfer: Das Kind, dem sein Recht auf Leben verwehrt wird, die Mutter, die einen solchen Eingriff über sich ergehen lassen muss und häufig lebenslang unter den körperlichen und/oder psychischen Wunden zu leiden hat, und das persönliche Umfeld sowie die Gesellschaft als Ganzes, die ein solches Unrecht zulässt anstatt Hilfe anzubieten. Dadurch, dass die Tötung von ungeborenen Kindern durch die obligatorische Krankenversicherung bezahlt wird, werden falsche Erwartungen geweckt. Die Risiken einer Abtreibung werden unterschätzt, da sie aus der Grundversicherung bezahlt werden (wenn es gefährlich wäre, dann würde es nicht von der Krankenkasse bezahlt). Dieses falsche Signal ist verheerend für alle Eltern und Mütter in einer schwierigen Situation sowie die vielen ungeborenen Kinder.

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