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Miszellen Allerlei Wissenswertes und anderes aus den Bereichen Germanistik, Literatur, Philosophie, Technik, Kunst… von Valentin Abgottspon, Staldenried, Schweiz

15Nov/160

Umgang mit Leid [Tag der Religionen, Brig]

Zum Tag der Religionen findet in Brig ein Vortrag und eine Podiumsdiskussion statt. Vorgängig wurde in einigen Philosophieklassen mit den Schülerinnen und Schülern das Thema bereits diskutiert und erarbeitet.

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Anbei mein Handout, welches ich ihnen zur Verfügung stellte.

Kritik, Anregungen und Kommentare sind mir wie stets: Willkommen und werden geschätzt.

Handout als PDF-Datei

Als Text:

Umgang mit Leid und Leiden aus Sicht eines Freidenkers
(Valentin Abgottspon, Freidenker-Vereinigung)

Für wen spreche ich?

Mein Weltbild/Sichtweise ist eine naturalistische. Ich sehe mich als Vertreter einer rationalen, wissenschaftsbasierten Weltsicht und Ethik, welche altruistisch ausgerichtet
ist. Ich spreche für Freidenker*innen, Skeptiker*innen, Rationale, Laizist*innen, Atheist*innen, Agnostiker*innen usw. Jedoch wird nicht jede Freidenkerin in jedem Punkt meiner Sichtweise zustimmen oder den aus diesen ethischen Darlegungen
folgenden Verhaltensvorschlägen folgen wollen oder können.

Cf. Bild bei der Kolumne: http://www.news.ch/Aber+wir+sind+doch+allesamt+Freidenker/675924/detail.htm

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Empfindungsfähigkeit/Subjekt

Menschen und andere Tiere verfügen über keine Seele, jedoch über eine Psyche und Empfindungsfähigkeit bzw. Leidensfähigkeit (->engl. «sentience»). Unser Hirn existiert und kann Zustände hervorrufen, welche als Schmerz, Unwohlsein etc. empfunden werden. Wer dieses Leid empfindet ist eine philosophisch interessante Frage (wir sind mit «uns selbst» über die Zeit eigentlich nicht Identisch, weder psychisch noch physisch). -> «transtemporale Identität» Fragen der ->«schwachen/starken Emergenz» Leiden ist einerseits die Abwesenheit von Freude, andererseits die Anwesenheit von Unangenehmem, Schmerzen, Phantomschmerzen, aber auch psychische Leiden und Angst oder Furcht, welche nicht unmittelbar von einem Stimulus aus der Lebenswelt stammen müssen, z.B. Phobien, Zukunftsangst, Depression.

11Aug/160

Homosexualität, Religion und Kirche… das passt nicht zusammen

Fürs Pink Mail, das Magazin von Pink Cross, dem Schweizer Dachverband der Schwulen, habe ich einen Text mit dem Titel «Anderssexuelle und Religion: Das passt nicht zusammen…» verfasst.

Pink_Mail_04_2015_Religion_VA Cover

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Er ist in deutscher und französischer Sprache im Heft abgedruckt.

Das komplette Heft findet ihr hier zum Download als PDF: PDF zum Herunterladen.

Hier eine Version mit Inhaltsangabe und meinem eigenen Beitrag: PDF zum Herunterladen (Beitrag Valentin Abgottspon).

Aufmerksamen Leserinnen und Lesern wird es aufgefallen sein: Mein Text wurde auf der Seite 42 gesetzt. Passt: Die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest. Ganz bescheiden.

Zur Frage um Homo- und Anderssexualität, LGBTIQ usw., aber auch zu Kirchen-, Religions- und Ideologiekritik allgemein und zu unser Huonder-Plakataktion kann ich auch den Ketzter-Podcast Spezial vom August 2015 empfehlen [dauert etwa 1h35]:

10Aug/160

Sterben und Tod, Religionen und Atheismus, Freidenker und Rituale

Ich durfte für eine Broschüre, welche in Zusammenarbeit der Hochschule für Gesundheit Wallis und Andenmatten&Lambrigger Bestattungsdienste entstanden ist, Auskunft geben.

Zeitschrift Titel Horizonte 03 2016

Hier eine PDF-Datei mit dem Beitrag über Atheismus/Freidenker/Freidenkerinnen: Horizonte 03/2016.

Ritual-Angebot der Freidenker-Vereinigung der Schweiz: http://www.frei-denken.ch/de/dienstleistungen/rituale/
Webseite der Sektion Wallis der FVS: http://www.frei-denken.ch/de/sektionen/wallis/

In der Broschüre hat es neben der Doppelseite zu unserer Weltanschauung bzw. zu Ritualen für Menschen mit unserer Weltanschauung jeweils eine Doppelseite drin über:

    Römisch-katholische Kirche
    Serbisch-orthodoxe Kirche
    Evangelisch-reformiert
    Islam
    Judentum
    Buddhismus

Kritik, Ergänzungen, Meinungen usw. sind in den Kommentaren oder per Mail natürlich sehr willkommen.

Text: Atheismus

Glauben ist leichter als Denken

Ein Atheist ist jemand, der nicht an die Existenz eines oder mehrerer Götter glaubt. Der Grossteil der Atheisten sind Freidenker, Naturalisten und Humanisten, welche die Meinung vertreten, dass die Angst vor göttlichen Autoritäten unbegründet ist. Wesentlich dabei ist, sich des eigenen Verstandes zu bedienen. Wir haben ein einziges Leben und aus diesem müssen wir das Beste machen. Nach dem Tod lebt der Verstorbene in den Erinnerungen seiner Nächsten weiter.

Atheismus im Oberwallis

Atheismus kommt aus dem Altgriechischen und heisst übersetzt «ohne Gott». Die Zahl der Atheisten nimmt auch im Oberwallis zu. Religiöse Rituale wie Taufe, kirchliche Eheschliessung und Begräbnis verlieren an Bedeutung. Eine Neuorientierung der Gesellschaft in einem religiös geprägten Umfeld ist unumgänglich.

Leben nach dem Tod?

veröffentlicht unter: Freidenker, Philosophie weiterlesen
23Jan/151

Kriegserklärung an Gott

Neulich lag dieser Brief im Briefkasten. Sie meint es wahrscheinlich gut.

Meine Gedanken zu einigen christlichen Liebesbezeugungen: Anonymer Brief voller christlicher Nächstenliebe

Brief zum Neuen Jahr

Brief zum Neuen Jahr

Ungefähre Transkription. Daneben war auch noch ein Sinnsprüchlein von Mutter Teresa zu Weihnachten abgedruckt. Der Brief erreichte mich unter Angabe der Absenderin.

Grüss Gott Valentin Abgottspon,

Sie haben Ihre Kriegserklärung an Gott nicht aufgegeben. Da Sie so unheilbar gottfeindlich sind, werden Sie bei Ihrem Ableben den selbstgewählten Richterspruch akzeptieren müssen. Schade, dass Sie so verbohrt sind. [Unleserlich] hat [unleserlich] der Teufel Freude dran. Wollen sie wirklich in sein Reich folgen?
Ich hoffe mit vielen anderen, dass Gott Ihnen ein eindrückliches Erlebnis beschert, das Sie zur Umkehr bringen wird. Der Segen Gottes möge Ihnen dazu verhelfen.

Mit freundlichem Gruss

R. N.

11Jan/151

Ist es vernünftig, an Gott zu glauben?

Die Frage des Melchior-Magazins wurde von mir (einem Freidenker), einer Philosophin (ich selber bin übrigens auch Philosoph) und einem Theologen beantwortet. Melchior ist ein (religiöses) Magazin, das in einer Auflage von 28'000 Exemplaren in Österreich, Deutschland und der Schweiz erscheint.

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Hier meine Antwort:

Ja, es ist unvernünftig, an Gott zu glauben.

Die Frage aber pauschal und undifferenziert mit Ja oder Nein zu beantworten, ist freilich etwas unbefriedigend. An welchen Gott sollte denn geglaubt werden? An Jahwe, an das Fliegende Spaghettimonster, an Allah, Zeus oder Cthulhu, eine Göttin gar? An einen fast nicht kritisierbaren, unfassbaren Urgrund? An ein erstes Anstosser- Prinzip, einen unbewegten Erstbeweger? Es war Dietrich Bonhoeffer, der pointiert formulierte, dass es einen Gott, den es gäbe, nicht geben könne. Entweder wird der Gott also angreifbar und konkret oder er bleibt nebulös und eine Diskussion über seine Eigenschaften wird sinnfrei. Poesie und Mutmassung sozusagen. Falls es jedoch um einen recht konkreten, personalen Gott gehen soll, der das nahezu unermessliche Universum geschaffen hat, der dann aber angeblich ein Interesse daran haben soll, ob Jugendliche masturbieren oder dass (Katholikinnen und) Katholiken, welche in Scheidung und in einer neuen Partnerschaft leben, zur Kommunion gehen... , dann finde ich es sehr unvernünftig, an einen solchen Gott (pointiert gesehen – ein Gott à la Katholizismus und gemäss anderen Monotheismen) zu glauben.

Und was ist denn unser Begriff von Vernunft? Es kann durchaus in gewissem Sinne vernünftig sein, dass eine Person in bestimmten Momenten Geborgenheit in einem Gottglauben spürt oder spüren will. Dass eine solche, von mir so gesehene, Illusion einigen Leuten hilft, bezeugt aber nicht, dass ein Gott existiert. Ich persönlich möchte mein Leben so führen, dass ich meine Lebensgrundlagen nicht auf Unbeweisbares baue. Das scheint mir tatsächlich möglichst vernünftig.

Ein sinnvolles, gutes, erfülltes und erfüllendes Leben ohne Gott und die Vorschriften jener, die sich als Gottes Stellvertreter und Sprachrohre auf Erden ausgeben, ist möglich. Es wird von einer rasch wachsenden Zahl von Menschen praktiziert. Viele davon halten es für unvernünftig, an Gott zu glauben. Sie sind deshalb aber nicht ohne Mitgefühl. Das Gegenteil von 'rational' ist nämlich nicht 'emotional', sondern 'irrational'.

MelchiorVA

Hier inklusive Fragestellung und der Philosophen- und Theologen-Antwort. Auch bei Scribd.

Das komplette Heft kann man hier lesen.

1Apr/140

Breaking News! Vatileaks-Bericht nun bestätigt: Franz-Peter Tebartz-van Elst wird Nachfolger von Bischof Brunner in der Diözese Sitten

[UPDATE UM 20.45 UHR: Der designierte Bischof von Sitten, Tebartz-van Elst hat sich bereits mit Christian Constantin getroffen, um den Neubau der Kathedrale Unserer Lieben Frau zu besprechen. Dies berichtet der Nouvelliste onine.]

Gestern ging eine Meldung um, dass Vatileaks ein Dokument zugespielt wurde, aus welchem hervorgeht, dass der im Bistum Limburg untragbar gewordene Tebartz-van Elst die Nachfolge Norbert Brunners antrete. Diversen IT-News-Seiten vermeldeten dies (www.heise.de und www.golem.de). Erst heute aber wurden die bis dahin unbestätigten Gerüchte von offizieller Seite bestätigt.

TVE neben einem Schweizer Gardisten, der vielleicht sogar ein Walliser ist. Ein gutes Omen.

TVE neben einem Schweizer Gardisten, der vielleicht sogar ein Walliser ist. Ein gutes Omen.


Die Neue Zürcher Zeitung vermeldet, dass Bischof Brunner für eine Stellungnahme nicht zu erreichen war.

Auch der Spiegel.de vermeldet die Neuigkeiten und hat von einem Sprecher des vormaligen Bischofs von Limburg erfahren: «Er [Tebartz-van Elst] freut sich auf die neue Herausforderung. Er hält es nicht für rechtens, mit einer Pension von mehreren Tausend Euro, für welche alle Steuerzahler aufkommen müssen, ohne Aufgabe zu verbleiben. Daher hat ihn die Anfrage und der Auftrag von Papst Franziskus sehr gefreut. Er wird in gewohnter Manier und in gleichem Masse auf Forderungen nach Transparenz in Sachen Kirchenfinanzierung und Öffnung zum Zeitgemässen hin reagieren wie sein Vorgänger Brunner.»

Das Lokalradio Radio Rottu Oberwallis hat auch mich zu meiner Meinung befragt. Hier transkribiert ein Teil meiner Stellungnahme in der «aktuellen Stunde» bei www.rro.ch:

rro: Nun ist es also Tebartz-van Elst, der ins Wallis kommt. Was sagen Sie als Freidenker dazu?
Valentin Abgottspon: Ich begrüsse es sehr, dass TVE auf dem Bischofsstuhl in Sitten Platz nimmt. Es stand ja zu befürchten, dass die Kirchenaustrittswelle, welche Norbert Brunner bewirkte, abflachen würde. Ich erinnere an die Aufregung um Töffsegnung, Altersheime, Solardächer, pensionierte Priester und musikalische Firmlinge. Nun bin ich voller Hoffnung, dass wir mit dem Turbo-Kirchenaustrittskatalysator Tebartz-van Elst einen würdigen, ähnlich volksnahen und sympathischen Nachfolger haben und sich der Trend zur leeren Kirchenbank fortsetzt.

Morgen sicherlich mehr dazu in den Printausgaben der Lokalblätter.

Wer mag, kann die beiden Kolumnen zu Bischof Brunner nachlesen, welche ich für www.news.ch verfasst habe:

Ehren-Freidenker Bischof Norbert Brunner von Sitten tritt zurück

Ein Bischof im Wallis: Wie Gott in Frankreich

Hier ein Ausschnitt über Kirchensteuern:

Aus: Bischof Norbert Brunner im Jahresrückblick [Dort ausführlicher Kommentar.]

Ein weiterer hoffentlich lesenswerter Text zu Bischof Brunner in diesem Blog: “Ungläubige sollen leben, als ob es Gott gäbe”: Der Bischof spricht und der Staatsrat hört brav zu

Dem Padre Benedetto hat es leider nicht zur Wahl gereicht. Hier sein Bewerbungsvideo: Der richtige Mann fürs Wallis. Und hier ein anderes seiner Wallis-Videos: In der Geheimzentrale von Padre Benedetto.

27Nov/130

«… nun, so werde Nachtwächter …»

Bin neuerdings als Herr/Mann Holle unterwegs.

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Und in der Nachtschicht las ich heute natürlich auch mal wieder die erste Nachtwache von Bonaventura. «Der sterbende Freigeist». (Ich lese in der Edition Lambert Schneider der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft Darmstadt.)

Man kann’s auch hier lesen: http://gutenberg.spiegel.de/buch/450/2

Viele wunderschöne Stellen, z.B. jene, in welcher der nur nachts arbeitende Poet beschrieben wird, welcher eben nur dann wachte, «weil dann seine Gläubiger schliefen und die Musen allein nicht zu den letzten gehörten.»

Schön auch die weiteren Betrachtungen Nachtwächter/Poet und auch die Schilderung des Sterbens des Freigeistes und des Pfaffen-Verhaltens.

Man kann sich’s auch anhören: https://archive.org/details/nachtwachen_ry_librivox

Beim Manuskript und anderen Büroarbeiten kam ich wider erwarten weniger gut vorwärts. Musste die Kanonen zu oft enteisen.

18Aug/120

Der Kieselstein des Varone / Pierre De Varone

Walliser Kultur und Sprache für Dummies

Langue et culture valaisanne pour des nuls

Auch also PDF-Datei.

Et aussi en français:

Lien au PDF.

Hintergründe auf deutsch: Tagesschau

En français: 20 minutes

Im Kruzifix-Streit lässt sich das Kantonsgericht Wallis immer noch Zeit: InfoSperber-Artikel Kanton Wallis auf dem Holzweg

Eine meiner www.news.ch/freidenker-Kolumnen speziell zum Thema Wallis: Der Kanton Wallis als Entwicklungsland

Tipp-Ex: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/ig-sorgfalt-und-minister-claude-roch-tipp-ex-11070986.html

Magritte:

veröffentlicht unter: Freidenker, Schwachfug keine Kommentare
29Jul/122

Freidenker auf katholischer Wallfahrt nach Medjugorje

Am heutigen Sonntag, dem 29. Juli 2012 fahre ich Richtung Medjugorje ab, und zwar ans Jugendfestival Medjugorje, an dem sich über 50 000 junge Menschen zu einem Festival treffen, das «dein Leben verändern kann».

Wie kommt ein überzeugter Freidenker nun dazu, an einen der berühmtesten katholischen* Wallfahrtsorte zu pilgern? Ich wurde dazu eingeladen und gehe dort mal zum Reinschnuppern hin.

*Die offizielle katholische Kirche ziert sich noch ein bisschen, die Wunder in Medjugorje anzuerkennen. Das tut dem Besucherstrom aber keinen Abbruch, und vor allem innerhalb der charismatischen Bewegung steht «Medju» ganz hoch im Kurs.

Am 11. Dezember 2011 war die Erstausstrahlung der Reportage «Mission Maria – Eine Wallfahrt nach Medjugorje». Man kann sie sich hier ansehen. Ich hatte darauf auf meiner Facebook-Pinnwand hingewiesen und auch kommentiert. Zudem äusserte ich (mehr zum Spass), dass ich da gerne mal hingehen würde, sofern ich einen Sponsor dafür finden würde (denn Geld will ich dafür natürlich keines/nicht allzu viel ausgeben).

Es kamen dann auch rasch 7 Euro zusammen, welche für die Wallfahrt ausgelobt wurden. Wenig später erreichte mich dann das Angebot eines jungen Katholiken, mich nach Medjugorje einzuladen. Ich hatte Martin I. anlässlich des katholischen Jugendtreffens in Brig 2011 kennengelernt. Übrigens: Im Vorfeld dieses katholischen Jugendtreffens wurde von klerikaler Seite her zugesichert, dass «kein einziger Rappen Steuergeld aus dem Wallis» in den religiösen Anlass fliessen würde. Wie man dann in der Roten Anneliese vom April 2011 nachlesen konnte, waren es dann doch mindestens 13200.- Franken. (Kommentar hierzu bei: http://www.valabg.ch/misc/?p=183 weitere Infos: http://www.valabg.ch/misc/?p=481)
Artikel auf Seite 9 des PDFs: «Ihr Kinderlein kommet».

Im Gegenzug hatte ich Martin I. dann eingeladen, an die Europäische Atheisten-Konferenz in Köln zu kommen, leider konnte er an besagtem Wochenende nicht an der Konferenz teilnehmen.

Philipp Möller hat sich ja übrigens auch schon mal in die Höhle des Löwen gewagt, das wurde dann vom Fernsehen begleitet:

Richard Dawkins war für seine Dokumentation «The Root of All Evil?» auch kurz in Lourdes und hat dort ein paar Fragen gestellt: Komplettes Video bei Google.

Ich bin also jetzt unterwegs nach Bosnien-Herzegowina, und bin gespannt auf Diskussionen, Begegnungen und Erlebnisse. Ich gehe nicht dorthin, um zu stänkern oder übermässig kritisch zu sein, ich habe mit meinem Sponsor auch schon besprochen, dass ich wohl nicht an allen Anlässen der Reisegruppe (Gottesdiensten et al.) teilnehmen werde. Wir werden sehen, und ich werde wohl auch gelegentlich darüber twittern. Twitteraccount: @valabg

In den Reisehinweisen hiess es, man solle auch einen Rosenkranz mitnehmen. Dieser Anweisung freilich bin ich nicht gefolgt, habe mir stattdessen ausreichend Lektüre mitgenommen.

Z.B. das Spaghettimonsterevangelium und Thomas Glavinics Unterwegs im Namen des Herrn.

Vielleicht wird es ja doch etwas mit meiner Bekehrung, und ich werde geläutert aus Medju zurükkommen und in den Schoss der katholischen Kirche zurückkehren. Mal sehen. Dann hätten sich die Hoffnungen meines Dorfpfarrers anlässlich des Kirchenaustrittsbestätigungsschreibens doch noch erfüllt:

Es ist unsere Hoffnung und unser Gebet, dass dieser Moment der Verwirrung nicht von Dauer ist.

Dann könnte ich endlich das Buch «Vom Turbo-Atheisten zum Botschafter der Wahrheit und Liebe Gottes» publizieren. Ein finanzieller und publizistischer Erfolg wäre wohl garantiert.

31Jan/120

Duden-Eintrag: Wortgewandtheid

Hier also ein weiterer Auszug aus dem Duden, der 2017 erscheinen wird. Ausschnitt aus der linken Spalte, S. 1189.

Wortgewandtheid

veröffentlicht unter: Freidenker, Schwachfug weiterlesen