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Miszellen Allerlei Wissenswertes und anderes aus den Bereichen Germanistik, Literatur, Philosophie, Technik, Kunst… von Valentin Abgottspon, Staldenried, Schweiz

18Aug/120

Der Kieselstein des Varone / Pierre De Varone

Walliser Kultur und Sprache für Dummies

Langue et culture valaisanne pour des nuls

Auch also PDF-Datei.

Et aussi en français:

Lien au PDF.

Hintergründe auf deutsch: Tagesschau

En français: 20 minutes

Im Kruzifix-Streit lässt sich das Kantonsgericht Wallis immer noch Zeit: InfoSperber-Artikel Kanton Wallis auf dem Holzweg

Eine meiner www.news.ch/freidenker-Kolumnen speziell zum Thema Wallis: Der Kanton Wallis als Entwicklungsland

Tipp-Ex: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/ig-sorgfalt-und-minister-claude-roch-tipp-ex-11070986.html

Magritte:

veröffentlicht unter: Freidenker, Schwachfug keine Kommentare
31Jan/120

Duden-Eintrag: Wortgewandtheid

Hier also ein weiterer Auszug aus dem Duden, der 2017 erscheinen wird. Ausschnitt aus der linken Spalte, S. 1189.

Wortgewandtheid

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26Jul/112

blogspot.com-Problem erzwingt Artikel zur Nudelsieb-Piratenoutfit-Kontroverse

Eigentlich wollte ich dem Bruder Spaghettus ja nur «kurz» danken, dass er im Artikel Hilfe für Valentin Abgottspon auf der Internetseite der Sektion Uckermark der Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters Deutschland auf meinen Fall und den Spendenaufruf aufmerksam machte.

Dann erhielt ich allerdings eine Fehlermeldung, dass ICH mich kürzer als 4096 Zeichen zu fassen hätte. Und derlei Zensur- und Gedankeneinschränkungsgebaren stösst bei mir – doch lieber ausschweifend und ausführlich Formulierendem – natürlich auf scharfe Ablehnung.

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Also mache ich halt einfach einen (einigermassen ausführlichen) Blogartikel aus meinem Kommentar/Dank/Hinweis.

Wer mit Diskordianismus oder FSM nicht bekannt ist, soll das bitte ergoogeln oder den Links folgen. Niko Alm sollte eigentlich mittlerweile auch durch die Mainstream-Medien allgemeine Bekanntheit erlangt haben. Bruder Spaghettus und Schwester Linguine versuchen in Deutschland, was in Österreich bereits geklappt hat.

Hier seien doch ganz kurz die 8 Gebote des Fliegenden Spaghettimonsters zitiert (wie unten erwähnt, ich selber gehöre nicht zur FSM-Kirche):

Die 8 Bitten des FSM

1. Es wäre mir irgendwie lieber, wenn du es sein ließest, dich wie ein oberheiliger Heuchler aufzuspielen, wenn du meine nudlige Güte beschreibst. Wenn irgendwelche Leute nicht an mich glauben, ist das echt okay. Ich bin nicht so eitel. Außerdem: Es geht nicht um diese, also weich nicht vom Thema ab.

2. Es wäre mir irgendwie lieber, wenn du es sein ließest, meine Existenz als Mittel zu benutzen, zu unterdrücken, jemanden zu deckeln, zu bestrafen, fertigzumachen und/oder du weißt schon. Ich verlange keine und benötige keine Opfer. Und Reinheit ist was für Trinkwasser, nicht für Menschen.

3.Es wäre mir irgendwie lieber, du ließest es sein, Leute wegen ihres Aussehens zu beurteilen oder was für Klamotten sie anziehen, oder wie sie reden, oder wie auch immer - sei einfach nett, okay? Oh, und kriegt das mal in eure Dickschädel: Frau = Person. Mann = Person. Klar? Klar. Eine ist nicht besser als der andere, solange wir nicht über Mode reden. Tut mir leid, aber ich hab das den Frauen überlassen und einigen Kerlen, die den Unterschied zwischen dunkeltürkis und scharlachrot kennen.

4. Es wäre mir irgendwie lieber, du würdest es sein lassen, dich in Sachen zu verstricken, die dich selbst bloßstellen oder du tust sie mit deinem einwilligenden, verantwortlichen Partner legalen Alters und entsprechender geistiger Reife. Für jeden, der jetzt Einspruch erheben sollte, denke ich, ist der passende Ausdruck: Hau ab und fick dich selbst, es sei denn, die Person fände das anstößig. In dem Fall können sie den Fernseher mal ausschalten und spazierengehen.

5. Es wäre mir irgendwie lieber, du würdest dich nicht mit den scheinheiligen, frauenfeindlichen, hasserfüllten Ideen anderer konfrontieren, jedenfalls nicht auf leerem Magen. Iss, trink, dann schnapp dir den Bastard !

6. Es wäre mir irgendwie lieber, du würdest es sein lassen, mir Multimillionendollar-Kirchen, Moscheen, Tempel, Schreine für meine Nudlige Güte zu bauen, wenn das Geld besser verwendet werden könnte, um (such dir was aus):
1. Armut zu beenden
2. Krankheiten zu heilen.
3. In Frieden zu leben, mit Leidenschaft zu lieben und die Kosten von Kabelfernsehen zu senken.
Mag ja sein, dass ich ein komplexes, allwissendes Kohlenwasserstoffwesen bin, aber ich mag die einfachen Dinge im Leben. Ich muss es wissen, ich bin der Schöpfer.

7. Es wäre mir irgendwie lieber, du würdest nicht rumgehen und Leuten erzählen, ich würde zu dir sprechen. Du bist nicht SO interessant. Nimm dich mal zurück. Und ich sagte dir bereits, dass du deinen Mitmenschen lieben sollst, kannst du keinen Hinweis erkennen?

8. Es wäre mir irgendwie lieber, du ließest es sein, andere so zu behandeln, wie du nicht selbst gern behandelt werden möchtest, es sei denn, du bist mit Sachen zugange, in denen, ähm, eine Menge Leder, Gleitcreme und Las Vegas eine Rolle spielen. Sollte die andere Person auch darauf abfahren, dann macht es, siehe auch Punkt 4, macht Fotos und bei der Liebe Mikes, benutzt KONDOME! Hätte ich nicht gewollt, dass es sich gut anfühlt, dann hätte ich Stacheln oder so drangebastelt.
_________________
Bobby Henderson

Und ein Fernsehauftritt beim hr von Bruder Spaghettus (nein, das ist KEIN sächselnder Santa Claus!):

Hier also, was eigentlich ein Kommentar hätte werden sollen:

Sehr verehrter Bruder Spaghettus!

Herzlichen Dank für die freundlichen Worte und den Aufruf, den Spendenaufruf aufzurufen.

Die Haupt-URL hierzu lautet jedoch: http://www.frei-denken.ch/de/2011/06/prozessunterstutzung-fur-valentin-abgottspon/ (Webseite der Freidenker-Vereinigung der Schweiz), was du verlinkt hast, war auf meiner privaten Homepage, ist jedoch auch okay.

Für mich als altgedienten Diskordianer seid ihr FSMler freilich lediglich Herätiker und Holzwegspazierer. Ich finde eure Existenz dennoch insgesamt benefiziär für die säkulare Bewegung... Und wenn der eine oder die andere aus der Amtskirche über einen Zwischenstopp bei den Ketzern der FSM-Glaubensgemeinschaft dann endlich bei Eris landet, dann ist ALLEN gedient. :)

29Apr/110

Komparative Lexikologie: «Studentenfutter» im Duden und bei Bornemann

Studentenfutter, das: Mischung aus Nüssen, Mandeln u. Rosinen zum Knabbern.

- Duden. Deutsches Universalwörterbuch. 6. Aufl. 2006

Studentenfutter: Studentinnen.

- Ernest Bornemann: Sex im Volksmund. Die sexuelle Umgangssprache des
deutschen Volkes, Reinbek b. H. 1971

Das Buch von Bornemann ist übrigens ein Schatz an hübschen Injurien, stilvollen und niveaulosen Trouvaillen. Es lohnt ein Durchblättern.

veröffentlicht unter: Linguistik, Schwachfug keine Kommentare
25Apr/113

Das Verhältnis der Walliser und Üsserschwizer, illustriert anhand eines Witzes

Es wird ja immer wieder behauptet (und es zeigt sich zuweilen auch IRL), dass die Walliser ein doch etwas spezielles Verhältnis zur Restschweiz und zu den Restschweizern haben. Ich stelle hier einen Aspekt dieses Verhältnisses anhand einenes Witzes dar.

In einem Viererabteil eines Zugs sitzen links eine Nonne und eine junge, sehr attraktive Frau, rechts sitzen ein Zürcher und ein Walliser. Im Zug gibt es technische Schwierigkeiten und die Beleuchtung funktioniert nicht.

Der Zug fährt in einen Tunnel ein, es wird stockdunkel. Plötzlich hört man es laut klatschen und ein "Au!" wird ausgestossen.

2Feb/110

vita imitatur artem Hommage an Spitzweg Der arme Poet

Es ist zwar ein etwas unscharfes Handyfoto, trotzdem soll hier dokumentiert sein, dass ich es damals ausreichend witzig fand, in dieser Stellung zu posieren. Das war im November 2006 in Freiburg im Üechtland, court-chemin 15, Dachstockwohnung. Herzlichen Dank an die Fotografin Eva Dietl!

Munchs Schreier habe ich aber nie angemessen realistisch zu imitieren vermocht.

Auf dem Bett liegt übrigens entweder Arno Schmidts Abend mit Goldrand
oder Die Schule der Atheisten.

Das im Hintergrund aufgehängte Bild ist Der arme Poet von Carl Spitzweg.

25Jan/113

Resultate Cambridge Proficiency, nur „C“ :( inkl. „clever dick“-Essays als Zugabe

So, gleich mal meinem Bewerbungsdossier hinzufügen.

Ich hätte ja lieber ein "B" gehabt, leider um 3% verpasst... Naja, kommt halt auch a bissl auf die Tagesform an.

Jetzt ist meine Fähigkeit als C2 im Englischen wenigstens auch endlich zertifiziert. Hat nicht mancher Orientierungsschullehrer im Kanton Wallis.

Beim Writing hätte ich auch gerne eine etwas bessere Einschätzung gesehen. Ich habe unter anderem eine Rezension über den Film "Agora" geschrieben, ohne ihn je gesehen zu haben. Vielleicht war das nicht allzu gescheit. :)

Aber ich mache halt lieber Blödsinn, als mich in Prüfungssituationen und während der Vorbereitung wirklich anzustrengen (da hätten wir sie dann auch, die berühmte Prokrastinatoren-Ausrede!). Beim Speaking habe ich auch allerhand "Interessantes" eingebaut. Ich denke, es kommt nicht so häufig vor, dass beim Speaking-Exam das Medienimage und die Person des Dalai Lamas gedisst werden. (Mein Mitsprecher hatte einen Tag lang Dalai Lama sein wollen...)

Wer ein Paar meiner (zugegeben: hingeschluderten) Produkte aus der Sommer-Sprachreise lesen möchte: tolle lege! Ich hatte Spass beim Schreiben und mir nicht allzu viel Mühe gegeben bezüglich sprachlicher Korrektheit. Hell! Der Lehrer soll ja auch noch etwas zum Korrigieren haben...

24Jan/110

Berufsverbot jetzt nicht mehr nur für säkulare Lehrer, sondern auch für Fahrräder?

Im Wallis besteht faktisch ein Berufsverbot für säkulare, verfassungsfreundliche Lehrpersonen an staatlichen Grundschulen.

In Bern bestehen Berufsverbote für Fahrräder?

Foto per Handykamera geschossen am 5. September 2010 in Bern beim Bahnhof.

Auf einem der Fotos findet sich als Spiegelung auch die Lehrperson, für welche das faktische Berufsverbot im Wallis gilt.

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veröffentlicht unter: Freidenker, Schwachfug keine Kommentare
22Jan/111

Buch: Vom Turbo-Atheisten zum Botschafter der Wahrheit und Liebe Gottes

Das exakte Erscheinungsdatum ist noch nicht festgelegt.

Valentin Abgottspon: Vom Turbo-Atheisten zum Botschafter der Wahrheit und Liebe Gottes. Kanisius: Freiburg im Üechtland 2015 [im Erscheinen].

Auf dem Buchrücken:

Sie wollen endlich wieder zum Glauben zurückfinden? Sie vermissen das wohlige Gefühl absoluter Sicherheit und Selbstgerechtigkeit? Und sie schrecken vor einer Lobotomie als zu riskantem Eingriff zurück? Dann kaufen und lesen Sie dieses Buch!

Tipps von einem langjährigen Agnostiker, welcher doch noch auf den richtigen Pfad gefunden hat.

Es handelt sich nicht um ein offizielles Buchdeckel-Layout und das Bildmaterial wird auch nicht kommerziell genutzt.

Design: Andrea aus dem nördlichen Kanton.

Wahrscheinlich würde dieses Buch ein grosser kommerzieller Erfolg werden. Man stelle sich nur vor: Wie manche besorgte Grossmutter (andere Verwandschafts- oder soziale Beziehung einsetzbar) sich das Buch kaufen würde, und dem aufmüpfig-kritischen Enkel (dito) schenken würde. In etwa mit den Worten: "Lies dieses Buch, dann wirst du auch endlich auf den rechten Weg zurückfinden und ich nehme dich wieder ins Testament rein."

Vergleiche auch: Uwe Matthias Kraus: Frag die Sterne lieber nicht! Ein Star-Astrologe wird Christ.

Link zur Bild-Datei.

veröffentlicht unter: Freidenker, Schwachfug 1 Kommentar